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TELLARO

Tellaro, nur 10 Gehminuten vom Campingplatz Gianna entfernt, ist zum schönsten Weiler von Italien und einem der sieben schönsten Dörfer Europas (Quelle CNN) gekürt worden.
Der alte und malerische Weiler mit Blick auf das Meer und typischen, engen Gassen, die zum Meer führen, ist Beispiel für ein Dorf mit "Mauerhäusern": diese wurden aus Verteidigungsgründen im Mittelalter errichtet.

Die auf einem Felsen über dem Meer errichtete Kirche S. Giorgio überblickt die Landschaft und verleiht dem Dorf eine Faszination, die nur wenige andere besitzen. Das Fest von Natale Subacqueo (Weihnachten unter Wasser) ist ein Highlight unter den lokalen Festen: in der Weihnachtsnacht wird die Geburt Jesu gefeiert. Jedes Jahr birgt eine Gruppe von Tauchern die Statue des Kindes aus dem Meer und deponiert sie in einer Krippe. Über 8.000 Kerzen und ein Feuerwerk über dem Meer bilden den Rahmen für dieses Schauspiel. Das Fest des Schutzpatrons S. Giorgio von Tellaro am 23. April. Traditionell ist auch das "Krakenfestival", das jedes Jahr am zweiten Sonntag im August stattfindet und vom Sportverband des ligurischen Dorfes organisiert wird.

Nur ein paar Schritte von Tellaro in Richtung Lerici befinden sich die Strände von Fiascherino. Typisch ligurische Buchten, ideal für Momente der Entspannung und Erholung und besonders geliebt von großen Dichtern und Schriftstellern wie Byron, Shelley und Stanley. Hinter diesen Orten liegt der Naturpark von Montemarcello, welcher von einem nahen Campingplatz aus erreicht werden kann. Von hier aus kann man herrliche Ausflüge zu den seit Jahrhunderten verlassenen Dörfern Barbazzano und Portesone unternehmen. Weiter in dieser Richtung kommt man nach Lerici oder La Serra oder zum Weiler Montemarcello.

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LERICI

Lerici befindet sich im östlichsten Teil des Golfes von La Spezia, nahe an der Trichtermündung des Flusses Magra. Der Herkunft nach ist es antik und unterstand den Bischöfen von Luni. Es war ein bedeutender Hafen, in welchem Wanderer und Pilger anlegten, die Sarzana durchquerten um auf der Via Francigena sich zusammenschlossen um nach Rom oder Norditalien zu reisen.
Ab Lerici führt zudem eine Abzweigung der gleichen Straße auf den Weg des Sankt Jakob von Compostela.
Im Mittelalter war es im Besitz von Genua, für eine kurze Periode im Besitz von Pisa und dann ertrug es verschiedene Herrschaften bis es es im 16. Jahrhundert an die Genovesen zurückfiel. Lerci zeigt noch heute seine ursprüngliche mittelalterliche Struktur auf, eingebettet in eine zauberhafte Landschaft zwischen Meer und Hügeln, mit den charakteristischen linientreuen Wohnstätten entlang der engen Gassen, welche Touristen nicht nur im Sommer sondern auch in den winterlichen und frühlingshaften Jahreszeiten schätzen.

Lerici mostra ancora oggi la sua originaria struttura medievale, inserita in un paesaggio incantevole tra mare e colline, con le caratteristiche abitazioni allineati lungo gli stretti carruggi, apprezzati dai turisti non solo in estate ma anche nelle stagioni invernale e primaverile. Der Hafen von Lerici ist das Ziel vermögender Touristen, die von überall herkommen und den Ort beleben und faszinierend machen.

Das mächtige Castello (eine Burg) sticht den Touristen ins Blickfeld, indem es aus den Wassern des klaren Meeres herausragt. Es ist im 13. Jahrhundert von Pisanern konstruiert worden und stellt ein einzigartiges Beispiel der Militärarchitektur des Mittelalters dar, sehr schön, aber karg, ist der massive fünfeckige Turm. Hinter der Burg kann man die liebliche “Maralunga Bucht” bewundern. Zudem loht es sich das Oratorium von San Rocco in barockem Stil mit einem Glockenturm und die Kirche von San Francesco von 1632 zu besichtigen, letztere ist reich an Kunstwerken wie der Tisch mit "Santa Lucia, Caterina und Cecilia mit dem Spender”, ein Kruzifix aus Holz von 1300 und weitere religiöse Zeugnisse.

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CINQUE TERRE

Fünf Meilen felsiger Küste im östlichen Ligurien, zwei Vorgebirge an den Extremitäten, Tausende von Kilometern von Trockenmauern, die mit Weinreben bebaut sind, fünf südliche Ortschaften gelegen auf Steinsporen oder angeordnet wie Weintrauben in kleinen Buchten: dies sind die Koordinaten der Cinque Terre.
Mittlerweile Nationalpark und geschütztes Territorium durch die Unesco seit 1997 in Bezug auf ein naturalistisches Umweltinteresse, ist diese Zone charakteristisch durch die Anwesenheit von typischen mit Weintrauben bebauten Steilhängen mit arbeitsreichen terrassierten Bebauungen, einzigartigem Zeugnis der erarbeiteten Transformation der mühsamen Arbeit der Menschen im Territorium. Der beeindruckende Küstentyp steil über dem Meer hängend, mit Klippen die oftmals die Vertikalität erreichen, abgewechselt von Buchten, Schluchten und entzückenden Stränden zwischen den Felsen, mit enormen Tiefen, die reich an verschiedenen Fischsorten sind, machen aus diesem Gebiet ein authentisches “Kunstwerk” der Natur.

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GOLFO DEI POETI

Eine Küste der Tausenden Farben, beeindruckend und einzigartig. Ortschaften steil über dem Meer, grüne Hügel und kristallklares Wasser. Der Golf von La Spezia lässt sich ruhig entdecken und es überrascht nicht, dass dieses Land besonders von Dichtern und Schriftstellern geliebt wird wie Shelley, Byron, Petrarca und Montale
Von ihnen hat der Golfo dei Poeti (Der Golf der Dichter), welcher von Lerici bis nach Portovenere führt, umarmt durch zwei Vorgebirge, Strände, ausgezackte Küsten, blaues Meer, antike Ortschaften und wilde Natur. Tellaro, San Terenzo, Fezzano, Le Grazie, die Insel Palmaria, Tino und Tinetto. Verzauberte und angenehme Orte, antiker Teil dessen, was das historische Lunigiana war, so verschieden zu dem innenliegenden Lunigiana, jedoch einheitlich in den Gebräuchen, den Tradizionen und in der Küche.